Abschnittsübung der Feuerwehr: Abschnitt 01 Bruck an der Mur
Fünf Feuerwehren und der Rettungsdienst – eine Übung
Am 12. Oktober 2026 fand in Picheldorf beim Pfarrheim St. Dionysen eine großangelegte Abschnittsübung der fünf Feuerwehren des „Abschnitt 01, Bruck an der Mur“ statt. Über 50 Kameradinnen und Kameraden nahmen an dieser wichtigen Übung teil, um für den Ernstfall bestens vorbereitet zu sein. Wiederum erfreulich war die Anwesenheit der Bürgermeisterin Fr. Susanne Kaltenegger, die die Bedeutung der Übung für die Sicherheit der Stadt unterstrich.

Teilnehmende Einsatzorganisationen:
Freiwillige Feuerwehr Bruck an der Mur; Freiwillige Feuerwehr Oberaich; Freiwillige Feuerwehr Picheldorf; BtF Norske Skog GmbH; BtF Voestalpine Wire Austria GmbH sowie das Rote Kreuz Bruck an der Mur
Als Übungsannahme diente ein Zimmerbrand im Bereich des Pfarrheims St. Dionysen mit mehreren vermissten Personen sowie einer drohenden Brandausbreitung auf die angrenzende Kirche. Die Freiwillige Feuerwehr Picheldorf fungierte bei dieser Übung als einsatzleitende Feuerwehr und Gastgeber.
Ablauf und Stationen
Die Übung war in mehreren Tätigkeiten gegliedert, wobei jede Wehr einen eigenständigen Einsatz simulierte. Zum Aufgabenbereich zählte vor allem die Menschenrettung. Ein zentraler Ausbildungsschwerpunkt der Übung war die Simulation eines Atemschutznotfalls, bei dem zwei Geräteträger des HLF 2 Picheldorf gerettet werden mussten.
Maßgebend war auch die Wasserförderung und die Errichtung einer Riegelstellung. Die Besatzungen des HLF 1-LB Oberaich und des KLF-A voestalpine Wire Austria errichteten parallel eine Zubringlereitung über die Zufahrtsstraße zur Kirche. Da hierbei eine Strecke von mehreren hundert Metern und eine beträchtliche Höhendifferenz überwunden werden mussten, wurde die Leitung im Pumpen-Relaisbetrieb betrieben. Das TLF-A Norske Skog positionierte sich zeitgleich zur Riegelstellung, um den Sakralbau der Kirche St. Dionysen sowie die Nebengebäude vor einem Übergreifen der Flammen zu schützen.

Übungsbesprechung und Abschluss:
Durch das rasche Eintreffen der eingesetzten Kräfte konnte das Übungsszenario erfolgreich und sicher abgearbeitet werden. Als Übungsbeobachter waren Bürgermeisterin Susanne Kaltenegger, Stadtamtsdirektor Markus Hödl, Brandrat Jürgen Rachwalik und HBM Markus Pfeiler anwesend. Bei einer gemeinsamen Stärkung und kameradschaftlichen Beisammensein fand diese Übung ihren Ausklang.
Eingesetzt waren über 50 Kräfte aus verschiedensten Blaulichtorganisationen aus dem Abschnitt 01 Bruck/Mur mit 11 Fahrzeugen.
Quelle: Freiwillige Feuerwehr Picheldorf
Im Mittelpunkt standen das Üben, Dazulernen und die Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren.
Ziel war es, dass jede/r Teilnehmer/in aktiv eingebunden ist und neue Erkenntnisse mitnimmt.

