Brandalarm in den Abendstunden des 1. August
Waldbrand am Hochanger
Am Samstag, dem 1. August, wurde die Feuerwehr Oberaich um 20:16 Uhr zu einem Waldbrand am Hochanger alarmiert. Die Alarmierung durch die Landesleitzentrale erfolgte mit dem Einsatzstichwort „B09W – Waldbrand“ im Bereich Pernegg an der Mur, Hochangerschutzhaus, südlich des Schutzhauses, mit Zufahrt über das Hochangerschutzhaus.
Quelle - Text und Bilder: Facebook FF-Oberaich

Aufgrund der Unwetterlage und der bereits laufenden Waldbrandeinsätze im Raum Pernegg rückte die Feuerwehr Oberaich gemeinsam mit den Feuerwehren Picheldorf, Niklasdorf sowie der BTF VA Wire Austria zum Einsatzort aus. Bereits während der Anfahrt wurde zusätzlich das GTLF (Großtanklöschfahrzeug) der BTF Böhler nachalarmiert. Dieses befand sich zuvor noch bei einem Einsatz in Pernegg und wurde im Anschluss direkt zum Hochangerschutzhaus weitergeleitet.
Mit Unterstützung des zuständigen Försters konnte der Brandherd, der vermutlich durch einen Blitzschlag entstanden war, rasch lokalisiert werden. Bei der Erkundung stellte der Einsatzleiter einen bereits in Vollbrand stehenden Baum sowie einen sich weiter ausbreitenden Waldbrand fest. Aufgrund der begrenzten Wasserversorgung lag der erste Schwerpunkt der Einsatzmaßnahmen darauf, eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern und die Brandränder abzusichern. Nachdem diese Maßnahmen Wirkung zeigten, konnte der gezielte Löschangriff auf den Brandherd vorgenommen werden. Mit Einbruch der Dunkelheit musste der Einsatz am Samstag aus Sicherheitsgründen unterbrochen werden. Das unwegsame Gelände stellte bei Dunkelheit ein erhöhtes Risiko für die Einsatzkräfte dar.

Am Sonntag, dem 2. August, wurden die Nachlöscharbeiten gemeinsam mit der BTF VA Wire Austria fortgesetzt. Treffpunkt war um 6:30 Uhr beim Rüsthaus Oberaich. Im Zuge der Arbeiten konnten die letzten Glutnester abgelöscht und die betroffenen Bereiche kontrolliert werden.
Insgesamt standen 17 Fahrzeuge mit rund 80 Einsatzkräften im Einsatz. Zur Absicherung der eingesetzten Kräfte war zusätzlich ein Rettungswagen (RTW) des Roten Kreuzes vor Ort.
Ein herzlicher Dank gilt allen eingesetzten Feuerwehren, dem Roten Kreuz, den unterstützenden Kräften sowie dem zuständigen Förster für die ausgezeichnete Zusammenarbeit. Durch das gemeinsame und koordinierte Vorgehen konnte eine weitere Ausbreitung des Brandes verhindert und der Einsatz erfolgreich abgearbeitet werden.

